CLOUD4CARE

DAS ERSTE PROJEKT „WISSENSCHAFTLICHER CLOUDDIENST IN ZUSAMMENARBEIT MIT BANKEN“ IN ITALIEN.
Cloud4Care
CLOUD4CARE Ist das von SIA in Zusammenarbeit mit den Banken Intesa Sanpaolo und UniCredit konzipierte Projekt, das dem IRCCS Istituto di Ricerche Farmacologiche Mario Negri eine technologische Infrastruktur mit Netzwerken und Datenzentren zur Verfügung stellt.
WOZU DIENT DIESES PROJEKT? Das Projekt ermöglicht, Studien zum Eierstockkrebs mit größerer Geschwindigkeit und besserer Rechenleistung durchzuführen. 

Dank der Infrastruktur war es möglich, gleichzeitig Millionen von Daten von mehreren Dutzend Patientinnen mit Eierstockkrebs zu analysieren, sehr komplexe Computeranalysen für die Erforschung der molekularen Eigenschaften durchzuführen und bereits innerhalb weniger Stunden ein erstes Ergebnis zu erhalten (während dieselbe Analyse zuvor etwa 50 Tage in Anspruch genommen hätte). 

Die derzeitige Rechenkapazität ermöglicht außerdem, sehr viel anspruchsvollere Datenanalysen durchzuführen, die mit den normalen Ansätzen von einfachen Rechnern nicht machbar wären.
WIE? CLOUD4CARE ermöglicht dem Bioinformatik-Team am IRCCS die Nutzung einer IT- und Netzwerk-architektur - normalerweise genutzt von den drei Partnerunternehmen für ihre normalen Aktivitäten – für die Analyse von Daten auf Verarbeitungssystemen mit hoher Kapazität (über 1.000 Prozessoren, mehr als 11 Terabyte Festplatten-speicher und etwa 4 Terabyte Speicher).
  Cloud4Care
MIT WELCHEN ERGEBNISSEN? Die bei diesen Studien erreichten Ergebnisse erlaubten, den Verlauf der Erkrankung besser zu verstehen, um neue therapeutische Ansätze, insbesondere für Patienten mit Resistenzentwicklung, zu planen.
VERÖFFENTLI CHUNGEN UND PRESSEMITTEILUNGEN
Pressemitteilung vom 22. Dezember 2019

Pressemitteilung vom 20. März 2019

Pressemitteilung vom 22. Juni 2017
WAS SIND DIE NÄCHSTEN SCHRITTE? Die Entwicklung dieser IT-Ressource hat es dem IRCCS erlaubt, sich im globalen Kontext weiterzuentwickeln und seine Zusammenarbeit mit anderen italienischen, europäischen und US-amerikanischen Instituten auszuweiten, um neue Methoden der DNA-Sequenzierungsdatenanalyse zu entwickeln. Insbesondere wurde eine Zusammenarbeit mit der Universität von Aberdeen in Schottland, mit der Bioinformatik-Gruppe der Harvard School of Public Health in den Vereinigten Staaten und kürzlich mit dem Polytechnikum Mailand aufgebaut.
DAS FORSCHERTEAM Maurizio D'Incalci
Leiter der Abteilung für Onkologie
Leiter des Labors für pharmazeutische Krebsforschung
Luca Beltrame
Labor für pharmazeutische Krebsforschung
Einheit für translationale Genomik
Sergio Marchini
Labor für pharmakologische Krebsforschung
Leiter der Einheit für translationale Genomik