03 04/2018 16:00

Pressemitteilung

SIA: Wirtschafts- und Geschäftszahlen verzeichnen starkes Wachstum

SIA Jahresabschluss 2017Herunterladen (PDF 58.93 KB)

Konsolidierte Wirtschaftsund Finanzdaten:
Gesamterträge: 567,2 Millionen Euro (+21,1%)
Ebitda:
179,8 Millionen Euro (+44%)
Nettogewinn: 80,1 Millionen Euro (+13,8%)

Dividende: Vorschlag Basisdividende von 0,35 Euro pro Aktie (+34,6%)

Geschäftszahlen:
Karten: 6,1 Milliarden Transaktionen (+41,1%)
Zahlungen: 3,3 Milliarden Transaktionen (+7,1%)
Clearing: 13,1 Milliarden Transaktionen (+7%)
Trading- und Post-Trading: 56,2 Milliarden Transaktionen (+18,8%)
Zunahme des Datenverkehrs im SIAnet-Netzwerk: 784 Terabyte (+19,8%)

Mailand, 3 April 2018 – Der SIA-Vorstand hat unter dem Vorsitz von Giuliano Asperti den Entwurf für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 geprüft und genehmigt.

Die von der SIA Gruppe erzielten Ergebnisse verzeichnen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 ein starkes Wachstum vor allem bei den Erträgen, dem EBITDA und dem Nettogewinn. Grund dafür ist auch der positive Beitrag von P4cards (einem 2017 neu erworbenen Unternehmen) im Kartenbereich, die Erträge der Konzernmutter und der Anstieg der elektronischen Zahlungstransaktionen sowie des Datenverkehrvolumens im SIAnet-Netzwerk.
Diese Ergebnisse konnten aufgrund der Qualität der angebotenen Lösungen und der absoluten Zuverlässigkeit des Managements von „mission-critical“ Infrastrukturen erzielt werden, deren Service-Verfügbarkeit den höchsten Marktstandards entsprechen.
 
„Die Ergebnisse 2017 bestätigen die Wirksamkeit der in den vergangenen Jahren verfolgten Wachstums- und Internationalisierungsstrategie. Diese hat es SIA ermöglicht, sich auf dem Gebiet der digitalen Zahlungen auch unter sehr wettbewerbsstarken Bedingungen zu behaupten. Wir werden diesen Weg durch eine organische Entwicklung des Italien- und Auslandsgeschäfts und durch die Suche nach außergewöhnlichen Geschäften, die zu unserer Wachstumsperspektive passen, weiterverfolgen. Unser Ziel bleibt die Schaffung einer Hightech-Infrastruktur für europäische Zahlungen mit innovativen, zuverlässigen und sicheren Dienstleistungen“, so Massimo Arrighetti, CEO von SIA.
 
DIE WICHTIGSTEN WIRTSCHAFTS- UND FINANZERGEBNISSE DER SIA GRUPPE
 
Die Erträge der Gruppe sind 2017 im Vergleich zu 2016 um 99 Millionen Euro (+21,1%) auf 567,2 Millionen Euro gestiegen. Das Kartensegment macht 57% und das Zahlungssegment 23% der Erträge aus. Die Institutional Services leisten einen Ertragsbeitrag von 20%.
 
Geografisch betrachtet sind die Erträge in Italien in Höhe von 451,2 Millionen Euro um 79 Millionen Euro gestiegen (+21,2%), während die Auslandserträge mit einem Anstieg von 20 Millionen Euro (+20,8%) 116 Millionen Euro erreichen.
 
Die operativen Kosten belaufen sich im Vergleich zu 346,8 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 390,2 Millionen Euro (+12,5%) und betreffen mit 175,1 Millionen Euro das Personal (+28,4% gegenüber dem Vorjahr).
Am Jahresende beschäftigte die SIA Gruppe 2.048 Arbeitnehmer, einschließlich der 353 Beschäftigten, die durch den Erwerb des Kartenprocessings von UniCredit Business Integrated Solution (UBIS) ins Unternehmen gekommen waren. Das ist ein Anstieg von 22,6% gegenüber 2016.
 
Das EBITDA stieg im Jahr 2017 auf 179,8 Millionen Euro mit einem Plus von 54,9 Millionen Euro (+44%). Auch das EBIT erhöhte sich auf 108,5 Millionen Euro, was einem Anstieg von 4,3 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr entspricht (+4,2%).
Das bereinigte EBITDA, das keine außerordentlichen Ereignisse und Geschäftsvorfälle berücksichtigt, erreichte 203 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 142,6 Millionen Euro (+ 42,3%).
 
Der Nettogewinn stieg um 9,7 Millionen Euro (+13,8%) auf 80,1 Millionen Euro an.
 
Zum Ende des Jahres 2017 ist die Nettofinanzposition von 392,4 Millionen Euro auf 379,7 Millionen Euro gesunken (-3,2%) – trotz Sonderausgaben in Höhe von 35,8 Millionen Euro aufgrund der Steuervergünstigung des Goodwills beim Erwerb der Gesellschaften P4cards und PforCards von UBIS (UniCredit Gruppe).
 
Die 2017 getätigten Investitionen betragen 67,7 Millionen Euro und sind somit gegenüber den 21,9 Millionen Euro im Jahr 2016 um 45,8 Millionen Euro gestiegen (+209,1%).

Hinsichtlich der wichtigsten konsolidierten Wirtschafts- und Vermögenskennzahlen ist zu vermelden, dass der ROE und ROI im Wesentlichen denen des Jahres 2016 entsprechen und sich im oberen Bereich des Marktdurchschnitts behaupten. Diese Kennzahlen sind – trotz einer Entwicklung der Erträge und Ertragsfähigkeit der Gesellschaft – an eine ausgewogene Politik zur Stärkung des Vermögens gebunden. Diese Politik wird von der Gruppe verfolgt, um angemessene Kapitalrenditen sicherzustellen und in jedem Fall die finanziellen Ressourcen zu erhalten, die zur Begünstigung eventueller Geschäfte nicht-organischen Wachstums, wie vom Strategieplan angekündigt, erforderlich sind.

DIE WICHTIGSTEN WIRTSCHAFTS- UND FINANZERGEBNISSE DER SIA S.P.A.
 
Das Jahr 2017 weist einen Anstieg der Erträge von SIA in Höhe von 403,4 Millionen Euro um 12,6 Millionen Euro aus (+3,2%).
 
Das EBITDA fällt von 118,6 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 114,6 Millionen Euro (-3,4%), und das operative Ergebnis sinkt auf 88,5 Millionen Euro (-12,1%). Der Nettogewinn beträgt 63,4 Millionen Euro, was ein Minus von 6,4 Millionen Euro (-9,1%) im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Diese Ergebnisse sowie auch die Nettofinanzposition von SIA stehen unter dem Einfluss des Erwerbs des Kartenprocessings von UBIS für 500 Millionen Euro.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG
 
Im Jahr 2017 hat die SIA Gruppe insgesamt Clearings von 13,1 Milliarden Transaktionen (+7% im Vergleich zu 2016), 6,1 Milliarden Kartengeschäfte (+41,1%) und 3,3 Milliarden Zahlungsvorgänge (+7,1%) im Zusammenhang mit Überweisungen und Einzügen verwaltet.
Auf den Finanzmärkten ist die Anzahl der Trading- und Post-Trading-Transaktionen von 47,4 Milliarden im Jahr 2016 um 18,8% auf 56,2 Milliarden angestiegen.
Der von SIA verwaltete Datenverkehr von mehr als 784 Terabyte auf 174.000 km des SIAnet-Netzwerks ist im Vergleich zu 2016 um 19,8 Prozent gestiegen. Die Infrastruktur war vollständig verfügbar und das Serviceniveau lag bei 100 Prozent.

Segment „Karten“
 
Das Jahr 2017 hat die zunehmende Nutzung von Karten und anderen elektronischen Zahlungsinstrumenten bestätigt und den positiven Trend der letzten Jahre verstärkt.
 
Dies bedeutete für SIA im Kartenbereich eine Zunahme der verwalteten Issuing- und Acquiring-Transaktionen um 41,1%, die insbesondere dank des oben erwähnten Kaufs von UBIS und der Zunahme der Transaktionen der internationalen Debitsysteme Maestro und Visa Electron/Vpay von 4,3 Milliarden im Jahr 2016 auf 6,1 Milliarden im vergangenen Jahr angestiegen sind.
Das operative Geschäft mittels Kreditkarten (+10,7%), Prepaidkarten (+8,2%) sowie Abhebungen an ATM und Einkäufen an POS (+1,5%) mit Debitkarten der nationalen Systeme Bancomat und PagoBancomat nehmen zu.
SIA hat ein Portfolio mit 73 Millionen Zahlungskarten (+11%) und etwa 928.000 Händlern (+25%) verwaltet.
 
Dank dieser Tendenz und der Erholung des Konsums hat SIA sich auf dem Markt immer mehr als Referenztechnologieprovider etabliert, der in der Lage ist, personalisierte innovative Komplettlösungen unter dem Gesichtspunkt des Digital Banking und einer verbesserten Customer Experience anzubieten.
 
Dank der technologischen Infrastruktur von SIA war es 2017 möglich, die Annahme mobiler Zahlungen der Alipay-Nutzer in Italien einzuführen. Dabei geht es insbesondere um die zahlreichen chinesischen Touristen, die unser Land besuchen und an den POS der wichtigsten Geschäfte durch Einlesen eines Barcodes, der von der gleichen App wie in China erzeugt wird, zahlen.
 
Im Segment der Großunternehmen sind die Entwicklung neuer Produkte und Zahlungsdienstleistungen zur Aufwertung des Kundenstamms und des Einzelhandels sowie der Erwerb wichtiger Referenzen auf nationaler Ebene in den Branchen Automobil, Mobilität, Petrol und Utility hervorzuheben.
 
Auch 2017 wurde die Auslandsexpansion vorangetrieben, insbesondere in Deutschland, wo SIA von Intercard ausgewählt wurde, um Zahlungen mit Karten, die von vier internationalen Systemen ausgegeben werden, zu ermöglichen: Diners Club International®, Discover®, JCB und UnionPay. Auch das Fintech-Unternehmen solarisBank hat sich für SIA entschieden, um sich bei der Markteinführung neuer kontaktloser Debitkarten und der Entwicklung elektronischer Zahlungslösungen auf dem deutschen Markt unterstützen zu lassen.
 
 
Segment „Zahlungen“
 
Im Zahlungsbereich hat der Trend weg vom Bargeld und hin zu elektronischen Zahlungen ebenfalls angehalten. SIA hat 2017 einen Anstieg der Transaktionen (+7,1%) auf 3,3 Milliarden verzeichnet, der hauptsächlich auf die starke Entwicklung der Dienstleistungen im Bereich des Mobile Payment (+53,7%) und der Payment Factory (+10,1%) sowie dem gestiegenen Volumen des Gateway-Services (+17,1%) zurückzuführen ist.
 
Im Laufe des Jahre wurde die Realisierung von „SIA EasyWay“, einer neuen digitalen Plattform, abgeschlossen. Sie ermöglicht den Banken und anderen Payment Service Providern (PSPs), innerhalb der von SIA entwickelten Infrastruktur RT1 von EBA Clearing, Instant Payments auf europäischer Ebene zu verwalten. Das gilt auch für alle anderen SEPA-Zahlungs- und Einzugsinstrumente (SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften) und ganz im Allgemeinen für das neue Open-Banking-Szenario in Verbindung mit der Einführung der Payments Service Directive 2 (PSD2). Die Plattform wurde am 21. November mit dem Start des SEPA Instant Credit Transfer Schemas (Überweisung mit sofortiger und nicht widerrufbarer Gutschrift) des European Payments Council (EPC) von SIA in Betrieb genommen.
Durch das SIAnet-Netzwerk, das dank seiner neuen Messaging-Technologie mit einer geringen Latenzzeit sichere und ultraschnelle Verbindungen garantiert, bietet „SIA EasyWay” Zugang zur RT1 Plattform von EBA Clearing. Auch eine Anbindung an andere europäische Automated Clearing Houses (ACHs) und zukünftige Instant-Payment-Plattformen ist möglich.
 
Ebenfalls fortgeführt wurde die Entwicklung der Mobile-Payment-Projekte mit Fokus auf Jiffy, einem von SIA entwickelten Service, der die Geldübermittlung zwischen Privatpersonen und die Abwicklung von Zahlungen in Echtzeit über das Smartphone ermöglicht. Weitere italienische Banken haben sich dem Dienst angeschlossen, sodass Ende Dezember insgesamt mehr als 130 Banken mit etwa 4,5 Millionen Nutzern zu verzeichnen waren.
Jiffy behauptet sich in Bezug auf die Anzahl der registrierten Nutzer und angeschlossenen Banken als führender Service für mobiles Zahlen in der Eurozone, der durch ein Girokonto noch ergänzt wird. Im Jahr 2017 hat es sein Akzeptanznetz weiter ausgedehnt und ist dank einer vertraglichen Bindung von etwa 600 Händlern vonseiten der Intesa Sanpaolo auch in den Geschäften angekommen.
Eine weitere und wichtige Neuigkeit betrifft zwei von SIA entwickelte mobile Anwendungen für eine vereinfachte und schnellere Verbreitung des Services. Eine der Anwendungen ist für den Handel bestimmt und ermöglicht den privaten Nutzern Zahlungen sowie den Transfer und Abruf von Geld. Die andere Anwendung, „Jiffy Business“ erlaubt den Händlern, Zahlungen „app-to-app“ einzuziehen.
 
Ebenfalls hinzuweisen ist auf die Vereinbarung zwischen Poste Italiane und SIA, die es den Inhabern von Debitkarten und Postepaykarten mithilfe der neuen App „Extra Sconti“ ermöglicht, beim Einkaufen Geld zu sparen. „Extra Sconti“ basiert auf der digitalen Marketingdienstleistung Ti Frutta, die vom Tochterunternehmen Ubiq entwickelt wurde. Mithilfe eines Cash-Back-Systems wird den Girokonten der Verbraucher Geld gutgeschrieben, wenn sie im Supermarkt Produkte der Marken kaufen, die im „Schaufenster“ der App ausgestellt sind.
 
Auf dem Gebiet der Entwicklung und Innovation von Dienstleistungen hat SIA, auch dank neu entstehender Technologien, „SIAchain“ geplant und realisiert. Eine neue Plattform, die Finanzinstitute, Unternehmen und Behörden bei der sicheren und geschützten Entwicklung und Einführung innovativer Anwendungen auf der Basis von Blockchain-Technologie unterstützt.
Dank der privaten Infrastruktur SIAchain, die die etwa 600 europäischen Netzwerkknotenpunkte von SIAnet, dem Hochgeschwindigkeitsglasfasernetz mit niedriger Latenzzeit und mehr als 170.000 Kilometern, nutzt, wird eine Reihe von Business-Anwendungen bereitgestellt, deren Innovation in der Distributed-Ledger-Technology (DLT) besteht, die die Anforderung spezifischer Communities registrierter und zugelassener Mitglieder erfüllt. SIA sichert diesen Communities zudem eine transparente, vertrauliche und sichere Organisation zu.
SIAchain bildet darüber hinaus die Grundlage der strategischen Partnerschaft zwischen SIA und R3 für eine schnellere Entwicklung und globale Umsetzung von Anwendungen auf Blockchain-Basis.
 
Im Verlauf des Jahres konnte SIA die Zusammenarbeit mit den öffentlichen Einrichtungen für eine Vereinfachung von Bürgerdienstleistungen und operativen Prozessen weiter festigen. Sie entspricht den Vorgaben des Dreijahresplans für Informationstechnologie in der öffentlichen Verwaltung, der von der Agentur für ein Digitales Italien und dem Team für Digitalen Wandel aufgestellt wurde. Er ist strategisch, technologisch und wirtschaftlich für die öffentliche Verwaltung richtungsweisend und begleitet diese in ihrem digitalen Wandel und insbesondere bei ihrer Anbindung an die zentrale Zahlungsplattform PagoPa.
 
 
Segment „Institutional Services“
 
Auch 2017 nahmen die Transaktionen im Segment Institutional Services weiter zu und stiegen auf 13,1 Milliarden (+7%). Ebenfalls zugenommen haben die von STEP2 verwalteten Umsätze. STEP2 ist die gesamteuropäische technologische Plattform von EBA Clearing für die Abwicklung von SEPA-Zahlungen, an die über 4.800 Finanzinstitute in 34 Ländern angeschlossen sind. Im Vergleich zu 2016 haben die Überweisungen (SEPA Credit Transfer) um 5% zugenommen, während Lastschriften (SEPA Direct Debit) ein Plus von 8% verzeichneten.
SIA hat ein exzellentes Serviceniveau sichergestellt und EBA Clearing und den angeschlossenen Banken bereits das fünfte Jahr in Folge 100% Verfügbarkeit geboten.
 
Sofortüberweisungen sind im Laufe des Geschäftsjahres auf das wachsende Interesse vieler Marktteilnehmer gestoßen, die auf der Suche nach Lösungen sind, die die Abwicklung von Massenzahlungen in Echtzeit garantieren. Sie stellen eine wichtige Unterstützung für die immer weiter verbreitete Nutzung von Zahlungsinstrumenten auf mobilen Plattformen und die Entwicklung des E-Commerce dar.
Am 21. November 2017 ist RT1, die gesamteuropäische Infrastruktur für Instant Payments von EBA Clearing, die von SIA entwickelt wurde, an den Start gegangen. Sie entspricht dem SEPA Instant Credit Transfer (SCT Inst) Schema des European Payments Council (EPC) und den internationalen Messaging-Standards für Zahlungen in Echtzeit (ISO 20022).
 
Um den unterschiedlichen Anforderungen der Zentralinstitute gerecht zu werden, wurde das Angebot an Lösungen für die Verwaltung von integrierten Sofortüberweisungen um RTGS erweitert. Dabei wurde SIA von der Zentralbank Islands (CBI) dazu ausgewählt, das neue System zur Echtzeitabwicklung von Transaktionen großer Beträge und die neue Instant-Payment Plattform-zu entwickeln.
 
Unter gesetzlichem Gesichtspunkt sei an die bedeutenden Unterbrechungen erinnert, die auf internationaler Ebene die Regelung von Wertpapiertransaktionen betrafen, wie die Market in Financial Instruments Directive II (MiFID II), die mit dem Ziel eingeführt wurde, den europäischen Finanzplatz zu festigen und den Endanleger noch stärker zu schützen.
Im Jahr 2017 war SIA darüber hinaus, dank exzellenter Dienstleistungen und der Entwicklung neuer Funktionen für die Serviceplattform für Fixed-Income-Trading (MTS) und Post-Trading (Monte Titolo), technologischer Referenzpartner der London Stock Exchange Gruppe.
 
Auch der Markt der Finanzvermittler hat interessante Fortschritte zu vermelden. Das gilt insbesondere für die Konsolidierung der europäischen Geschäftsentwicklung von TODEAL als führende Plattform für den Zugang zum Primärmarkt für italienische und internationale öffentliche Schuldtitel und SIA-EAGLE als integrierte Compliance-Technologie für das operative Geschäft an den Kapitalmärkten. Zurzeit benutzen mehr als 100 Finanzvermittler in 18 Ländern Compliance- und Aufsichtssysteme von SIA.
 
Des Weiteren wurde eine wichtige Partnerschaft mit Thomson Reuters besiegelt. Das Unternehmen hat eine neue von SIA entwickelte Anwendung für die Verwaltung von Börsengängen auf ihrer Plattform Eikon eingeführt. „SIABookBuilding“ versetzt Investmentbanken aus der ganzen Welt in die Lage, verschiedenartige Transaktionen zu verwalten, darunter Erstplatzierungen, Nachemissionen und Wandelschuldverschreibungen, und gleichzeitig Daten von Thomson Reuters aus Anlegerprofilen und Ranglisten sowie News und zahlreiche exklusive Recherchen und Analysen zu nutzen. Die Verfügbarkeit der Finanzdaten und der Ausführungsfunktionen auf einer einzigen Plattform garantiert einen effektiveren Managementprozess der Geschäfte und ermöglicht den Platzierungskonsortien, ihre Anlageentscheidungen zu optimieren.
 
Auch der „Financial Ring“ von SIA konnte weiter gestärkt werden. Er ermöglicht den Finanzvermittlern über eine einzige Netzinfrastruktur mit Hochgeschwindigkeit und niedriger Latenzzeit den Zugang zu den wichtigsten internationalen Börsen über die Hubs Mailand, London, Frankfurt, Budapest und New York. Ende 2017 waren 44 Handelsplätze aus Europa und den USA (+42% gegenüber 2016) und 574 Kunden angeschlossen.
Insgesamt gibt es 574 aktive Knotenpunkte im SIAnet-Netzwerk (davon 420 in Italien und 154 im restlichen Europa).
Das achte Jahr in Folge lag des Serviceniveau der Netzwerkdienste bei 100% und stellte so die vollständige Verfügbarkeit der Infrastruktur an 365 Tagen rund um die Uhr für die Unterstützung bei der Erbringung von SIA-Dienstleistungen sicher.

 
VORSCHLAG FÜR DIE DIVIDENDENAUSSCHÜTTUNG UND EINBERUFUNG DER HAUPTVERSAMMLUNG
 
Dank der 2017 erzielten Ergebnisse mit einem Nettogewinn von 63,4 Millionen Euro und angesichts der im dreijährigen Strategieplan genannten Ziele wie dem Wachstum und der Stabilisierung der Ertragsfähigkeit sowie in Anbetracht der Finanzverschuldung durch die 2016 abgeschlossenen Unternehmenskäufe wird der Vorstand der Hauptversammlung der Aktionäre, die für den kommenden 17. April um 11.30 Uhr am Sitz von SIA in der Via Gonin 36 in Mailand einberufen wird, die Ausschüttung einer Basisdividende für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 59,9 Millionen Euro vorschlagen. Dies entspricht 0,35 Euro für jede der 171.343.227 Aktien.
Im vergangenen Jahr wurde an die Aktionäre eine Basisdividende in Höhe von 44,55 Millionen Euro ausgeschüttet, was 0,26 Euro für jede der 171.343.227 Aktien entsprach.

 

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