27 07/2017 09:00

Pressemitteilung

SIA feiert 40 Jahre Innovation im Zahlungsverkehr

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Mailand, 27. Juli 2017 – Am 27. Juli 1977 haben die italienische Zentralbank, die italienische Bankenvereinigung ABI und die großen italienischen Banken SIA in Mailand gegründet – mit einem Aktienkapital von 300 Millionen italienischen Lira. Ziel war es, das inländische Zahlungssystem, auch durch die Schaffung der Rete Nazionale Interbancaria (RNI – National Interbank Network), zu digitalisieren.
 
Aktuell feiert das Unternehmen, unter Vorsitz von Giuliano Asperti und unter der Leitung von Massimo Arrighetti, 40-jähriges Bestehen. Heute ist SIA ein globales Unternehmen und in 46 Ländern – vor allem in Europa – in den Bereichen digitale Zahlungsinfrastrukturen und -dienstleistungen für Finanzinstitute, Zentralbanken, Unternehmen und Behörden der öffentlichen Verwaltung führend.
 
Im vergangenen Jahr konnte die Gruppe einen Umsatz von 468,2 Millionen Euro erwirtschaften. Für 2017 wird ein Anstieg auf über 550 Millionen Euro prognostiziert. Dies ist auch auf die Akquisition von UBIS und somit den Aktivitäten im Bereich E-Money-Processing der Bankengruppe Unicredit zurückzuführen.
Die SIA Gruppe beschäftigt über 2.000 Mitarbeiter (230 davon wurden in den vergangenen zwei Jahren angestellt) und besteht aus neun Unternehmen – dazu gehören Tochtergesellschaften in Österreich, Ungarn und Südafrika, Niederlassungen in Belgien, Deutschland, den Niederlanden und Rumänien sowie Repräsentanzen in Großbritannien und Polen.
 
Um diesen Meilenstein zu feiern, engagiert sich SIA bei der Realisierung von RT1, der ersten paneuropäischen Instant-Payment-Plattform von EBA Clearing, die Mitte November in Betrieb genommen und Echtzeit-Überweisungen managen wird. Dies ist eine besonders bedeutende Initiative mit erheblichen Auswirkungen auf die tägliche Verwaltung von Zahlungen von Privatpersonen, aber vor allem von Unternehmen in der Eurozone.
 
Seit vierzig Jahren steht die technologische Innovation sowie das fortschreitende Volumenwachstum im Mittelpunkt der Aktivitäten von SIA, sowohl im inländischen Markt als auch in ausländischen Märkten. Im Jahr 2016 verarbeitete das Unternehmen insgesamt rund 55 Milliarden Transaktionen im Zusammenhang mit Karten, Zahlungen und Finanztransaktionen. Die Anzahl der gemanagten Kredit-, Debit- und Prepaid-Karten beträgt rund 75 Millionen. Darüber hinaus ist SIA Technologiepartner der Londoner Börse für die Trading- (MTS) und Post-Trading- (Monte Titoli) Plattformen. Derzeit werden rund 40 Prozent der Zahlungen und Einziehungen in Euro durch die hochqualitative, hochverlässliche und sichere Infrastruktur von SIA verarbeitet, an die über 4.800 Banken angeschlossen sind sowie ein leistungsstarkes 160.000 Kilometer langes Glasfasernetz.
 
Darüber hinaus haben 19 Zentralbanken (darunter die Europäische Zentralbank und die von Dänemark, Schweden, Norwegen, Island, Palästina und Neuseeland) SIA damit beauftragt, ihre Zahlungsinfrastrukturen zu entwickeln. SIA ist auch auf dem Gebiet der neuen digitalen Zahlungsdienste für Verbraucher und Einzelhändler führend. Im Anschluss an die Entwicklung von Wallets und mobilen Zahlungen mit HCE-Technologie, startete SIA Jiffy, einen Service, der Geld von Person zu Person in Echtzeit via Smartphone überträgt. Es gibt über 110 teilnehmende italienische Banken und 4,2 Millionen Nutzer, wodurch der Dienst an erster Stelle bei den P2P-Digitalzahlungen in der Eurozone liegt. Jiffy hat zudem vor kurzem sein Debüt in italienischen Läden gehabt und wird bald für E-Commerce zur Verfügung stehen.

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